Heilpraktiker Ausbildung

Die Heilpraktiker Ausbildung vermittelt Dir fundierte Kenntnisse alternativer Heilmethoden. Die Heilpraktiker Ausbildung ist als Fernstudium oder Präsenzlehrgang an einer Heilpraktikerschule vor Ort möglich.

Warum eine Ausbildung zum Heilpraktiker absolvieren?

Eine Ausbildung zum Heilpraktiker bietet Dir die Chance, beruflich ganz neue Wege zu gehen. Ob Du bereits medizinische Vorkenntnisse hast oder ein Quereinsteiger mit Begeisterung für alternative Heilmethoden bist: Ein Lehrgang zum Heilpraktiker vermittelt Dir fundierte Kenntnisse, um in diesem Beruf tätig zu werden. In der Heilpraktiker Ausbildung eignest Du Dir umfassende Kenntnisse an, mit denen Du die amtsärztliche Überprüfung meistern kannst.

Im Informationsvideo der Paracelsus Heilpraktikerschule bekommst Du Infos über den Ablauf eines Präsenzlehrgangs und erfährst einiges zur Motivation der Schüler.

Bei welchen Anbietern kann ich eine Ausbildung zum Heilpraktiker absolvieren?

Die Möglichkeiten eine Ausbildung zum Heilpraktiker zu absolvieren, sind sehr vielfältig. Es gibt zahlreiche Heilpraktikerschulen, die unterschiedliche Lehrgangsformen anbieten – zum Beispiel ein Fernstudium, berufsbegleitende Teilzeit-Lehrgänge oder intensive Vollzeit-Ausbildungen. An einer Fernschule dauert die Ausbildung zwischen 12 und 30 Monaten. Präsenzanbieter führen die Heilpraktiker Ausbildung in 4 bis 16 Monaten durch. Welcher Anbieter kommt für Dich infrage? Diese Übersicht bietet Dir eine Entscheidungshilfe:

Wie läuft die Ausbildung zum Heilpraktiker ab?

Zunächst entscheidest Du Dich für einen Anbieter und eine Lehrgangsform. Erfüllst Du die Voraussetzung des Anbieters, kannst Du am Fernstudium oder Präsenzlehrgang teilnehmen.

Die Ausbildung zum Heilpraktiker vermittelt Dir alle wichtigen Inhalte, die Du zum Bestehen der Prüfung und für die Tätigkeit als Heilpraktiker brauchst. Dazu gehören die verschiedenen naturheilkundlichen Methoden, das medizinische Hintergrundwissen und die rechtlichen Rahmenbedingungen des Heilpraktiker Berufes

Welche Voraussetzungen oder Qualifikationen brauche ich?

An die Teilnahme an der Ausbildung zum Heilpraktiker sind keine offiziellen Voraussetzungen geknüpft. Die Anbieter der Lehrgänge legen die Voraussetzungen jeweils selbst fest. Viele fordern von den Schülern mindestens den Realschulabschluss. Auch der vorherige Abschluss einer medizinischen oder pflegerischen Berufsausbildung ist gerne gesehen.

Für die amtsärztliche Überprüfung nach der Heilpraktiker Ausbildung sind die Voraussetzungen jedoch genau von der jeweiligen prüfenden Behörde festgelegt. Detaillierte Informationen dazu findest Du unter Heilpraktikerprüfung.

#Kyra Schütz"Unsere Ausbildung ist, wie schon eingangs erwähnt, nicht gleich zu setzen mit der eines Arztes, dennoch ist unsere Verantwortung sehr wohl ebenso hoch. Es sollte von Anfang an klar sein, dass die Ausbildung zum Heilpraktiker ein Sprungbrett ist, man selbst allerdings viel Zeit und Arbeit zusätzlich investieren muss, um wirklich sattelfest zu werden. Den Beruf neben einem Vollzeitjob, Haushalt und Kindern schnell zwischendurch zu erlernen, sehe ich als nicht möglich an." Kyra Schütz, Heilpraktikerin.
Lies das ganze Experteninterview.

Welche Ausbildungswege gibt es?

Grundsätzlich lassen sich 2 Ausbildungswege unterscheiden: das Fernstudium und der Präsenzlehrgang. Im Fernstudium lernst Du selbstständig zuhause oder wo immer Du willst mit dem Studienmaterial, das Dir Dein Anbieter zuschickt. Im Präsenzlehrgang erarbeitest Du Dir die Inhalte entweder berufsbegleitend am Abend oder Wochenende oder in Vollzeit an einer Heilpraktikerschule. Bei Präsenzlehrgängen lernst Du gemeinsam mit anderen Schülern.

Inhalte

Die Heilpraktiker Ausbildung vermittelt Dir humanmedizinische Grundlagen sowie alternative Heil- und Behandlungsmethoden. Je nach Schule variiert dabei der Schwerpunkt.

Diese Fächer sind meist Teil der Heilpraktiker Ausbildung:

  • Anatomie und Physiologie
  • Rechts- und Berufskunde
  • Erste-Hilfe-Kurs
  • Praktische Naturheilkunde
  • Naturheilkundliche Diagnostik
  • Homöopathie
  • Akupunktur
  • Manuelle und Physikalische Therapien
  • Neural- und Phytotherapie; Injektionstechnik
  • Praxisführung

Präsenzlehrgang

Präsenzlehrgänge finden in der Heilpraktikerschule in Form von Seminaren statt. Ein Lehrer vermittelt Dir und Deinen Mitschülern die Inhalte im Gruppenunterricht. Die Präsenzlehrgänge sind sowohl berufsbegleitend als auch in Vollzeit möglich. Seminare in Vollzeit finden oft in mehreren mehrtägigen Seminaren statt, die sich auf 1 bis 3 Jahre verteilen, oder Du besuchst einen durchgehenden Kurs. Bei berufsbegleitenden Seminaren hast Du regelmäßig am Wochenende sowie abends Unterricht. In der Teilzeit Variante dauert die Heilpraktiker Ausbildung ebenfalls etwa 1 bis 3 Jahre. Detaillierte Infos zu den Möglichkeiten und Vorteilen der Präsenzlehrgänge findest Du unter Heilpraktiker Seminare

Fernstudium

Absolvierst Du die Heilpraktiker Ausbildung im Fernstudium, lernst Du selbstständig und an jedem beliebigen Ort mit dem Studienmaterial Deines Anbieters. Du bearbeitest Übungsaufgaben und schickst Deine Antworten an Deinen Fernlehrer, der diese dann korrigiert. So überprüfst Du Deinen Lernfortschritt und bereitest Dich auf die amtsärztliche Prüfung vor. Das Fernstudium zum Heilpraktiker dauert zwischen 12 und 30 Monaten. Willst Du Dich genauer über diese Form der Heilpraktiker Ausbildung informieren, besuche die Seite Fernstudium.

Die Heilpraktikerprüfung

Möchtest Du als Heilpraktiker tätig werden, benötigst Du die „Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung“. Diese erteilen die zuständigen Behörden – meist die örtlichen Gesundheitsämter – nach einer amtsärztlichen Überprüfung. Diese teilt sich in einen schriftlichen und einen mündlichen Prüfungsteil. Weitere Infos zum Ablauf sowie den Inhalten und Voraussetzungen findest Du unter Heilpraktikerprüfung.

Fördermöglichkeiten

Die Kosten der Heilpraktiker Ausbildung kannst Du auf verschiedenen Wegen finanzieren. Es gibt zunächst einige Förderprogramme des Staates, die Du in Anspruch nehmen kannst. Infrage kommen beispielsweise der Bildungsgutschein oder ein Weiterbildungsstipendium. Auch die einzelnen Bundesländer haben eigene Fördermöglichkeiten ins Leben gerufen. Die verschiedenen Finanzierungsmodelle für die Heilpraktiker Ausbildung findest Du unter Fördermöglichkeiten.